Heute soll es mal um einen Klassiker gehen den allerdings nicht all zu viele kennen dürften. Daniel Defoes “Die Pest zu London” und darum geht es…
Jahrhunderte lang war die Pest eine der schrecklichsten Geißeln der Menschheit. In diesem Protokoll über das Jahr 1664, in dem in London die Pest wüstete, wird die Epidemie minuziös beschrieben: Die Entwicklung der Krankheit, ihre Ausbreitung, die Zahl der Todesopfer, der allseits grassierende Aberglaube, Begleiterscheinungen wie Arbeitslosigkeit und das Treiben von Beutelschneidern und Kurpfuschern werden detailliert und anschaulich von einem Ich-Erzähler dargestellt.
Heute fange ich mal mit den Negativpunkten an…Das Cover also die CD Hülle…Da prangt doch tatsächlich eine Jahreszahl und zwar die 2002 dran und man sieht auch etwas von Hörspielbearbeitung. Liebe Leute gebt fein acht was Krys euch zu erzählen hat…Unter einem Hörspiel verstehe ich etwas anderes. Dies ist ganz klar eine Lesung, aber nicht eine aus dem Jahre 2002 sondern die Produktion stammt aus dem Jahre 1960. Dieses hört man sowohl an der Mikrophonie als auch an der damalig noch nicht wirklich vorhandenen Digitaltechnik, sprich es ist ein Grundrauschen auf der Aufnahme den man auch nicht mit einem Denoiser wegbekommt. Hier wird der Kunde der denkt es sei ein Hörspiel sehr enttäuscht sein, Gut, ich wusste es. Trotz alledem ist diese Lesung sehr gut vorgetragen auch wenn man einen komisch klingenden hölzernen Beigeschmack der englischen Fachtermini erleben darf. Der Inhalt ist wirklich erschreckend realistisch gehalten und es gibt trotz alledem eine Empfehlung von mir.
Wer auf alte Lesungen steht darf sich dieses Hörbuch ruhig zulegen.
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