Vor kurzer Zeit stolperte ich über eine Lesung und darum geht es.
Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und vor allem starke Nerven. Der langjährige Leiter der Münchener Mordkommission Richard Thiess erzählt hochspannend von der schwierigen Arbeit der Ermittler. Schnell wird klar: Die besten Geschichten schreibt der Tod!
Diese Lesung gesprochen von Miroslav Nemec gehört eher in das Reich der Dokumentationen. Die Lesung spiegelt genau das wieder wie wir es nicht anders aus der Bild Zeitung her kennen. Kategorisch würde ich sagen dass es sich bei dieser Lesung eher um leichte Kost handelt muss der Zuhörer doch wirklich einfach nur zuhören. Es wird Erlebtes wiedergegeben so wie es sich zugetragen hat. . Der Zuhörer kann jederzeit dem Geschehen oder Geschehenen folgen ohne sich groß anzustrengen. Ich finde der Leser ist gut besetzt, seine charakteristische Stimme passt hervorragend zum Thema.
Fazit: Freunde der seichten und leichten Unterhaltung mit dem Hang zu Sensationslust sei diese Lesung besonders ans Herz gelegt. Für zart besaitete Hörer ist diese Lesung gar nichts, hält sie doch der Gesellschaft einen Spiegel vor. Für mich persönlich eine wirklich gelungene seichte Lesung die mit 280 min daherkommt.








